Astra
Geschichte

Kiezlegende

1647: Ein geiler Tag für Hamburg.

Hoch oben im Norden, in Altona, braut ein Niederländer das Bier, aus dem später Astra entstehen wird. Noch heißt es „Bavaria Bier“. Auch wenn es mit Bayern so viel zu tun hat wie der Kiez mit der Kirche. Aber so hat man damals untergäriges oder auch Pilsener Bier genannt.

1909: Tschüss Bavaria, moin St. Pauli!

Die 1897 gegründete Bavaria-Brauerei AG macht 1909 das einzig Richtige: Das Bavaria Beer heißt nun Astra.

1922: Astra macht íne Ansage.

Auf St. Pauli haben wir Bock! Deshalb wird die hiesige Actien-Bierbrauerei übernommen und in Bavaria- und St. Pauli-Brauerei umbenannt.

1997: Bei Astra gehtís ab.

Die Brau und Brunnen AG wird 1994 neuer Besitzer. Doch nur 3 Jahre später, im Februar 1997, wird Astra der Hahn abgedreht. Aber das letzte Wort hat Hamburg: Astra muss erhalten bleiben!

Im Januar 1998 kauft die Hansestadt die Brauerei, sichert den Standort und viele Arbeitsplätze. Danke, Hamburch!

1998: Astra ist gerettet, steht aber trotzdem schlecht da.

Was dagegen tun? Eine neue Werbung muss her! Und die Hamburger Reklameprofis von Philipp und Keuntje denken sich was Geiles aus – die ikonische „Was dagegen?“-Kampagne. Astra wirbt, wie St. Pauli ist. Rebellisch, rotzig, mit Selbstironie und Kiez-Schnauze. Rau wie die Reeperbahn und mit den Menschen, denen sie ins Gesicht geschrieben ist. Ohne Herumgelaber und feinherbem Premiumgesülze.

2000: Astra zeigt Herz!

Wie auch beim Kiez verbirgt sich hinter Astras rauer Schale ein großes Herz und íne ordentliche Portion Stolz auf die hanseatischen Wurzeln. Seit dem Jahr 2000 kann man das auch sehen! Von da an prangt der Herzanker auf jeder Knolle, jeder Dose und jedem Plakat.

2001: Pille, Pulle und St. Pauli gehören zusammen.

Astra springt ein, als der bisherige Trikotsponsor des FC St. Pauli vorzeitig aussteigen muss. Ebenso trägt 2003 die Kampagne „Astra trinken - St. Pauli retten“ einen großen Teil zur Rettung des FC St. Pauli bei.

2003: Tschüss, Tulpe!

Astra muss St. Pauli schweren Herzens verlassen – es geht nach Altona Nord, in die Holstenstraße – denn seit 1998 gehört das Kiez-Bier zur Holsten-Brauerei. Der legendäre Astra-Turm mit seiner Pilstulpen-Form auf St. Pauli muss abgerissen werden. Auf dem ehemaligen Brauereigelände verbleibt mit dem „Neuen Astra-Turm“ immer ein Teil der Kiezlegende in der Skyline am Hafen.

2006: Eine Klatsche für Flaschen.

Mit dem Rotlicht kommt das stärkste Astra aller Zeiten auf den Markt. 6,0% Alkohol und ordentlich Geschmack. Astra Rotlicht richtet sich an das raue Hamburg und die Kampagne zur Einführung zeigt: Nichts für zarte Gemüter.

2009: Astra wird 100!

Und alle, die unser Etikett häufiger gesehen haben als das Sonnenlicht, feiern mit. Vom Goldenen Handschuh über den Hans-Albers-Platz bis zum Millerntor-Stadion: St. Pauli feiert mit Sonderetiketten das Kiez-Bier. Was dagegen?

2015: Houston, wir haben ein Problem - zu wenig Partytreibstoff!

Astra Rakete geht an den Start und wird ein galaktischer Erfolg. Mit Citrus + Vodka, mildherben Geschmack und 5,9% Alkohol landet Astra Rakete in den Bars und im Laden. Und in den Kehlen vieler begeisterter junger Leute und Junggebliebenen

2017: Die Mischung machtís.

So bunt wie St. Pauli und so erfrischend wie Alsterwasser. Aber die Alster? Gibtís auf dem Kiez doch gar nicht! Also heißt die neue Erfrischung von Astra auch Kiezmische. Und die zappelt auf der Zunge.

2018: Astra ist wieder zu Hause!

Nach 15 Jahren sind wir endlich zurück aufím Kiez! In unserer Astra St. Pauli Brauerei feiern wir die beste Erfindung seit Astra: Mehr Astra! Hier dreht sich alles um die leckeren, brandneuen Sorten der kiezigsten Marke der Welt. Alles Handarbeit, ín bisschen anders, aber immer geil. Astra? St. Pauli? Brauerei? Klingt wie das Paradies auf der sündigsten Meile der Welt. Ist es auch. Und schmeckt auch so!

2019: Astra wechselt die Elbseite!

Um noch mehr geiles Bier brauen zu können, zieht die Holsten Brauerei – die seit 2004 zur Carlsberg Group gehört - von Hamburg-Altona nach Hamburg-Hausbruch und nimmt Astra mit. Aber Astras Herz ist und bleibt auf dem Kiez verankert.

2021: Astra macht sich schick.

Wie man das geilste Bier noch besser machen kann? Natürlich mit einem neuen, schicken Etikett! Astra verpasst sich ein neues Gesicht mit noch mehr St. Pauli drauf. Die Botschaft: Astra liebt den Kiez.

Was dagegen?

2022: Astra jetzt auch ohne Stoff.

Als geilstes Alkoholfreies aller Zeiten mischt Astra Granate Energy 0.0% den Biermarkt auf. Alkoholfreies Astra geht gar nicht? Geht doch! Mit verführend fruchtigem Granatapfel und anregender Energy. Was dagegen?

Das Buch zum Astra.

„Was dagegen - das Buch zum Astra“, so heißt das Meisterwerk im handlich kompakten Flaschenbuch-Format. Prall gefüllt mit spannenden Astra-Anekdoten, dokumentiert es die Astra-Kampagne. Inklusive Poster, Bierdeckel und Kiezkarte.

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Was dagegen? Das Buch zum Astra.